Freitag, 18. August 2017

Hallo, ich studiere Mode

Lange musstet ihr (und auch ich) warten, aber jetzt ist es endlich soweit. Ich habe diesen Post angeteasert wie eine diese Netflix-Serien die schlussendlich sowieso jeder schaut, egal wie schlecht sie produziert wurden. Genau so. Ich wollte nichts verraten, bis ich mir nicht sicher war. Wer mich schon länger verfolgt weiß, dass mein Berufswunsch seit Jahren Journalistin ist. Außerdem habe ich schon vor einiger Zeit erwähnt, dass ich auch eine andere Leidenschaft von mir, die Mode, auf meinem Blog thematisieren möchte. Bislang habt ihr aber noch keine schnieken Fotos von mir in toller Kleidung in inszenierter Kulisse gesehen, auf denen ich melancholisch in die Ferne schaue. Wie kommts? Habe ich euch angelogen? Nein. Ich habe jetzt mein Abi geschafft, mich lange nach einem passenden Studiengang umgeschaut - und letztendlich meinen Traumstudiengang gefunden. Ich habe mich für nur genau eine Hochschule beworben, schon für das nächste Wintersemester. Und zwar für die AMD Akademie Mode & Design. Die AMD ist die einzige Hochschule in Deutschland, die den Ausbildungsgang Modejournalismus & Medienkommunikation anbietet. Also genau das, was ich machen möchte. Für mich war klar, dass ich es auf diese Akademie schaffen musste. Für die Bewerbung musste ich nun bestimmte Bewerbungsaufgaben erledigen. Also verbrachte ich die nächsten Monate damit, Fotostrecken zu fotografieren, Texte zu schreiben und mich immer mehr auf die AMD zu versteifen. Es hat lange gebraucht, bis ich alle meine Arbeiten zusammen hatte und mit ihnen zufrieden war. Erst jetzt, nachdem ich das Abitur bestanden hatte, habe ich meine Bewerbung endlich abgeschickt. Und gezittert. Doch dann kam tatsächlich die ersehnte Mail: Ich hatte eine Einladung zum Auswahltag erhalten. Ich war quasi im Finale von DSDS und freute mich dementsprechend auch sehr. Der Auswahltag war schließlich die letzte Etappe. Ich lernte an diesem Tag drei andere Mädchen kennen, die das gleiche Ziel wie ich haben und sehr sympathisch sind. Wir verabschiedeten uns am Ende des Tages optimistisch mit "Bis September!", ungewiss, ob wir nun einen guten Eindruck gemacht hatten. Doch schon zwei Tage später erhielt ich wieder eine Mail. Betreff: "AMD Modejournalismus Zusage". Ich las diese Mail, gerade erst aufgewacht, noch in meinem Bett, realisierte überhaupt erst wenig von der Welt (ohne Kaffee bin ich vormittags eher unbrauchbar, ups) und konnte es wirklich nicht fassen. Als mir dann langsam dämmerte, was ich da las, weinte ich. Kein Witz! Ich weinte Freudentränen und schrie und war glücklich. Diese Zusage war das, worauf ich schon Monate lang hinarbeitete und wovon ich schon mindestens so lange träumte. Ich kann immernoch nicht glauben, dass ich ab September nun wirklich Modejournalismus & Medienkommunikation studieren darf. Was hat das nun mit meinem Blog zutun? Als ich erwähnte, dass ich Mode auf meinem Blog thematisieren möchte, meinte ich damit vor allem, euch auf meiner Reise in die Modewelt mitzunehmen. Das alles ist für mich sehr aufregend, ich bin gespannt, welche Türen sich öffnen werden und welche Hindernisse ich überwinden werden muss. Das alles möchte ich mit euch teilen, die Höhen und Tiefen, beim Einstieg in eine Branche, die brutal sein kann. Ich bin bereit, fight me! Und wenn ihr wollt, kommt mit.
P.S.: Falls jemand von euch noch genauere Fragen zur AMD bzw. dem Auswahlverfahren hat (mehr kann ich leider bis jetzt noch nicht anbieten), könnt ihr mir gerne schreiben oder ich mache dazu noch einen Post. Bei meiner Recherche zur AMD habe ich lange nach Erfahrungsberichten gesucht, aber nicht wirklich etwas gefunden. Als feel free 2 kontaktieren me!


Sonntag, 9. Juli 2017

Musik*Platten - alte und neue Liebe

Ja, es war mal wieder Zeit. Mit dem letzten Plattenpost habe ich euch im Dezember beglückt. Seitdem war ich natürlich weiterhin fleißig auf der Suche nach neuen Schätzen, aber in den letzten Monaten hatte ich sehr viele andere Dinge im Kopf und eigentlich auch wenig Zeit, um in einen Plattenladen zu spazieren. Ich habe nun aber die wunderbare amazon-App entdeckt. Diese App ist sehr gefährlich für mein Konto. Ein Klick, und du hast dir etwas bestellt. Das führte unter anderem auch dazu, dass ich eines Abends in meinem Bett lag, the Smiths hörte und das Album "Louder Than Bombs" huldigte. Und huldigen bedeutet fast immer, dass ich dieses Album auf Vinyl haben möchte. Also checkte ich, ob es das Album bei amazon gibt. Und dann habe ich es spontan bestellt. Genauso wie "The Score" von den Fugees und "III" von Moderat. Oopsie doodle!

Moderat - III Mein Musikgeschmack ist ziemlich bunt gemischt, und so kommt es, dass ich auch ab und zu Elektro höre. Wenn mir danach ist höre ich gern mal Künstler wie Kölsch, die Kalkbrenner-Brüder, Modeselektor oder eben auch Moderat (Moderat besteht by the way aus Modeselektor und einem anderen Musiker, Apparat). Ich konnte mich kaum entscheiden, welches Album von Moderat ich bestellen möchte, aber schließlich habe ich mich für "III" entschieden, weil auf diesem Album "Reminder" ist - unter anderem mein Lieblingssong von Moderat. "Eating Hooks", "Running", "Finder" und "Ghostmother" auf der A-Seite, "Reminder", "The Fool", "Intruder" und "Ethereal" auf der B-Seite.

Fugees - The Score Die Fugees dürften viele von euch kennen. Ich hoffe es. Zumindest "Killing me softly" gehört doch zur Allgemeinbildung, oder? Ich bin dank meinen Eltern mit den Fugees aufgewachsen und verbinde dementsprechend viel mit ihren Songs. Als ich die eine Platte zum ersten Mal gehört habe (Seite B, Fu-Gee-La) hatte ich ziemliche Gänsehaut. Ich liebe dieses Album jetzt schon und werde es mit ziemlicher Sicherheit hoch und runter hören. Erste Platte: "Red Intro", "How many Mics", "Ready or Not", "Zealots" und "The Beast" auf der A-Seite, "Fu-Gee-La", "Family Business" und "Killing me softly" auf der B-Seite. Zweite Platte: "The Score", "The Mask" und "Cowboys" auf der A-Seite, "No Woman, No Cry" und "Manifest/Outro" auf der B-Seite.
















The Smiths - Louder Than Bombs Die Smiths sind eine Band, die irgendwas in mir auslöst. Wenn ich die Stimme von Morrissey höre, macht mich das irgendwie glücklich, melancholisch und alles zusammen. Auch hier konnte ich mich kaum für ein Album entscheiden, aber "Louder Than Bombs" erschien mir dann doch als das perfekte erste Smiths-Album, aus dem gleichen Grund wie bei Moderat - es enthält meine Lieblingslieder. Erste Platte: "Is It Really So Strange?", "Sheila Take A Bow", "Shoplifters Of The World Unite", "Sweet And Tender Hooligan", "Half A Person" und "London" auf der A-Seite, "Panic", "Girl Afraid", "Shakespeares's Sister", "William, It Was Really Nothing", "You Just Haven't Earned It Yet, Baby" und "Heaven Knows I'm Miserable Now" auf der B-Seite. Zweite Platte: "Ask", "Golden Lights", "Oscillate Wildly", "These Things Take Time", "Rubber Ring" und "Back To The Old House" auf der A-Seite, "Hand In Glove", "Stretch Out And Wait", "Please Please Please Let Me Get What I Want", "This Night Has Opened My Eyes", "Unloveable" und "Asleep" auf der B-Seite.


Sonntag, 2. Juli 2017

Zugfahren (und das ist keine schlaue Metapher)

Hey ihr! Ratet wer Abitur hat! Jaha, ich habe überlebt, ich habe bestanden, und das heißt, ich kann euch jetzt in Ruhe weiter nerven, yuhu! Die letzten Wochen und Monate waren unglaublich nervenbelastend und auch irgendwie aufregend. Man wusste nicht, was auf einen zukommt. Man war nervös. Man hat sich auf die baldige Freiheit gefreut. Und jetzt - jetzt ist es vorbei. Und es ist genau die Zeit, die ich herbeigesehnt, aber vor der ich mich auch irgendwie gefürchtet habe. Ich habe keine (schulischen) Verpflichtungen mehr, ich stehe nicht mehr unter Leistungsdruck, ich fühle mich in gewisser Weise befreit. Es ist wirklich eigenartig, nach 12 Jahren Schule auf einmal...weg zu sein. Kein erzwungener Rhythmus mehr. Freiheit. Zu viel Freiheit? Ungewohnte Freiheit. Dieser Sommer wird der unbeschwerteste, den ich seit Jahren hatte. Permanenter Druck war die letzten Jahre normal für viele von uns (ob das so normal bzw. okay ist, könnte man ja mal überdenken. Danke G8, hihi!). Und jetzt können wir ohne schlechtes Gewissen nichts tun. Oder alles. Die meisten suchen erstmal das Weite. Ich fliege dieses Jahr auch noch ans Meer, aber erstmal hatte ich letzte Woche meine Freundin Valentina in Passau besucht. Wir führen quasi eine "Fernbeziehung" - das letzte Mal hatten wir uns vor Monaten gesehen. Ich habe die Zeit sehr genossen und auch einen kleinen Einblick in das Studentenleben bekommen (not bad, not bad)...ich hoffe wir sehen uns bald wieder Valen, hehe.
Ich könnte jetzt natürlich noch weiter über das Ende der Schulzeit philosophieren und melancholisch werden und mich bei euch ausheulen, aber die Wahrheit ist, dass ich nicht melancholisch bin. Es fühlt sich so an, als hätte ich einfach Ferien und bald fängt alles wieder an. Und ich sehe die ganzen Leute wieder. Und mein normaler Rhythmus kehrt zurück. Dieses Ende realisiere ich wohl erst, wenn ich anfange zu studieren. Aber nein, ich werde jetzt nichts melancholisches schreiben (vielleicht ja später irgendwann, wenn mir danach ist?). Stattdessen berichte ich euch jetzt von meiner Zugfahrt nach Hause. Denn das ist ja, was euch brennend interessiert, oder? Choci in der Bummelbahn! Juhu! Spannung! Ich musste umsteigen und saß in meinem letzten Zug, noch ca. eine Stunde zu fahren. Normalerweise habe ich mich immer ans Fenster gesetzt und meine Tasche auf dem anderen Sitz platziert, damit ich ja alleine und unsozial bleiben konnte (hat nicht immer geklappt). Dieses eine Mal habe ich es dann aber gewagt, mich in einen Vierer zu setzten, einfach, weil ich vorwärts fahren wollte. Erst war ich alleine. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Doch bald gesellten sich zwei geschäftige Frauen mittleren Alters zu mir, die fragten, ob sie denn Platz nehmen dürften. Alles in mir schrie LAUF WEG, aber ich sagte "ja, natürlich :)" und machte brav Platz. Und so fing es an. Ich hörte natürlich die ganze Zugfahrt lang Musik. Aber irgendwann, als sich die Frauen lautstark unterhielten und wild gestikulierten, drehte ich die Musik immer leiser (hatte die Kopfhörer aber als mein Alibi immernoch an). Irgendwann öffnete ich die "Notizen"- App auf meinem Handy und notierte mit, einfach, weil ich diese Frauen sehr, sehr witzig fand und quasi schon im Kopf diesen Blogpost schrieb.
Als diese beiden Frauen sich neben mich setzten, ließ sich schnell eine Hierarchie feststellen. Um den Verlauf dieser Geschichte zu erleichtern, möchte ich den beiden Damen Namen geben. Die ranghöhere der beiden möchte ich Elisabeth nennen, weil sie die Queen der beiden war (ha...ha!). Sie gab im Gespräch den Ton an und war sehr von sich und ihrer Meinung überzeugt. Ihr gegenüber (und neben mir) saß Hildegard (dafür habe ich leider keine schlüssige, witzige Erklärung, sorry), die Elisabeth bewunderte und sie die ganze Zeit über erwartungsvoll ansah (ich hoffe, mein zukünftiger Ehemann sieht mich einmal so ehrfürchtig an wie Hildegard Elisabeth #relationshipgoals). Hildegard und Elisabeth waren es offensichtlich nicht gewohnt, mit einem Regionalzug zu fahren. Sie fuhren lieber mit dem ICE. Doch leider hatte dieser wohl Verspätung, sodass sie mit dieser mickrigen Bahn fahren mussten. Sie taten mir schon ein bisschen Leid. Okay, eigentlich kein bisschen. Sie echauffierten sich in gehobener Lautstärke über die Deutsche Bahn und schmiedeten einen teuflischen Plan. "Ich werd denen einen Text schreiben, glaub mir", drohte Elisabeth mit gehobenem Zeigefinger. "Da beschwer ich mich. Ich habe mich schonmal beschwert, und dann..." (sie senkte ihre Stimme) "...habe ich ein paar Fahrten in der 1. Klasse spendiert bekommen." Sie nickte daraufhin und unterstrich so ihre klugen Gedankengänge, sich selbst sehr bewusst, wie pfiffig sie ist. Hildegards Augen weiteten sich vor Ehrfurcht. "Kopier mir des dann, dann schick ich des auch hin! Des mach ma!" Ich erwartete eigentlich, dass sie gleich aufspringen und ein wenig Konfetti in die Luft werfen würde. Leider nicht. Aber ich habe genau gesehen, wie aufgeregt Hildegard auf ihrem Sitz herumrutschte. Just let it go, Hildegard! Unterwerfe dich deinen Gefühlen! Doch anstatt ausbrechender Gefühle kehrte erstmal Normalität ein. Elisabeth holte ihr Smartphone heraus und scrollte offensichtlich durch Facebook. Dabei entdeckte sie ein Katzenvideo. Sofort hatte sie eine witzige Anekdote parat und ihr schmaler Mund kräuselte sich zu einem kecken Lächeln. "Unsere Schmusi (wieso), wenn sie sich erschrickt, das ist ja sooo witzig. Die springt richtig auf, wenn ihr irgendwas nicht koscher ist! Hihi!" Hildegard kicherte mit vorgehaltenem Mund (Sitte muss sein!), denn Elisabeth hatten einen witzigen Witz gemacht. Sie erzählte daraufhin von ihrer eigenen Katze, die natürlich genau das selbe Verhalten aufweist und auch sehr witzig ist. Auf einmal stand Elisabeth auf und fotografierte aus dem Fenster die vorbeirasende Landschaft (vermutlich für ihre Facebook-Fans). Das brachte Hidegard auf einen Gedanken. "Ach letztens, das Foto, das du auf Facebook gestellt hast, das war ja wirklich toll! Ich glaube, da habe ich dir ein Like gegeben" Elisabeth lächelte selbstbewusst (sie hatte eigentlich die ganze Zeit ein selbstsicheres Lächeln aufgesetzt, diese Art von Lächeln, die man am liebsten sanft mit einem Ziegelstein aus dem Gesicht streicheln würde). Aber Hildegard war noch nicht fertig. "Ich finde wirklich, du kannst einfach super fotografieren! Du solltest mehr ins Internet stellen!" Elisabeth nickte wissend und sagte leise (weil sie offensichtlich eine bescheidene Persönlichkeit ist) "Ja ich weiß schon. Mal sehen, vielleicht komme ich bald wieder dazu." Es wunderte mich nicht, dass sie nicht errötete. Sie war sich ihres Talentes natürlich durchaus bewusst. Danach wurde es wieder ruhiger (okay, eigentlich nicht. Ich machte die Musik nur wieder lauter, weil es um uninteressante Familienangelegenheiten ging, die mir nicht witzig genug waren), und irgendwann, nach einer halben Ewigkeit, hatten wir fast die Endstation erreicht. Das erkannte natürlich auch Elisabeth. "Wir sind auf der Zielgeraden! Eeeendlich!" Ihr Körper vibrierte förmlich vor Aufregung und Adrenalin! "Wir haben die Deutsche Bahn überlebt, ha ha ha!" Hildegard fiel in ihr schallendes Gelächter ein. "Da müssten wir ja fast ein Selfie machen und das hochladen. Und dann schreiben wir drunter: 'Wir haben eine aufregende Fahrt mit vielen Hindernissen mit der DB überlebt', ha ha ha!" Elisabeth fand diese Idee auch klasse. Und so gaben sich diese beiden Damen ein Highfive und feierten sich. Ich war fast ein bisschen traurig, als die Zugfahrt zu Ende war. Die kessen Damen erhoben sich von ihren Plätzen und eilten hinaus, und ich natürlich auch. Wer weiß, was sie vorhatten. Wer weiß, wo sie landen werden. Vielleicht begegnen wir uns wieder, Elisabeth und Hildegard. I loved to be entertainted by you.

P.S.: Das war ein sehr langer Blogpost, aber ich habe ja auch länger nicht mehr geschrieben. Da bin ich wohl ein wenig eskaliert. Aber ist doch nicht schlecht, oder?

Sonntag, 9. April 2017

Dies ist Geschwafel

Hallo, hi! Ja, ich bin noch da, ich lebe noch, ich melde mich mal wieder, so nach ein, zwei Monaten, wie immer eben. Es ist Sonntagabend und ich hatte das Bedürfnis, mal wieder ein bisschen zu schreiben, deswegen erwartet euch nichts, es wird wohl nur ein bisschen Geschwafel. Ich habe jetzt noch knapp drei Wochen, bis die Abiturprüfungen losgehen, was bedeutet, dass ich gerade (wie eigentlich immer in letzter Zeit) im Stress bin und für das Bloggen leider, leider keine Zeit ist. Ich hatte euch im letzten Post versprochen, dass ich auf meinem Blog jetzt auch ein bisschen Mode thematisieren möchte, was ich auch immer noch fest vorhabe. Ich möchte mir dafür aber mehr Zeit nehmen, um das ganze auch ein bisschen "seriöser" gestalten zu können und euch nicht einfach nur ein paar Fotos von einem Outfit hinzuklatschen. Allerdings dachte ich, dass ich euch aber heute mal ein Foto hinklatsche, dass ihr anschauen und euch daran erfreuen könnt. Sozusagen als kleiner Appetizer dafür, was noch kommen mag. Wie ihr seht, ist mein Stil meistens ziemlich minimalistisch und klassisch, ich baue aber gerne unerwartete Twists ein (das Wort "Twist" sollte verboten werden, ich finde das gerade sehr sehr schrecklich). Sehr special, wow! Mal sehen, wie euch das so gefallen wird. Ich hoffe sehr, dass ich nach den Prüfungen mein Abitur auch bestehe wieder mehr Zeit für meinen Blog habe, mich mehr reinhängen und endlich die ganzen Ideen verwirklichen kann, die da so in meinem Kopf herumschwirren. Vielleicht geht es manchen von euch ähnlich, ich weiß es nicht. Gerade ist einfach alles ein bisschen viel und alles auf einmal und man weiß gar nicht so richtig, wohin. Ich bin mir aber sicher, dass wir alle irgendwie ankommen. Wir werden nicht sterben. Es sind nur Prüfungen. Und danach können wir wieder frei durchatmen.
Bis ich mich wieder melde werden wahrscheinlich wieder einige Wochen vergehen, deswegen verweise ich euch jetzt einfach mal auf mein Instagramprofil (@merchoci), wo ich ab und an auch mal etwas poste. Ich hatte schon länger mit dem Gedanken gespielt, mein Profil mit euch zu teilen, und jetzt wo ich dort wohl öfter poste als gerade hier - why not. Vielleicht habt ihr ja Lust mich zu stalken, hehe. Bis irgendwann. Bald. Hoffentlich. Wenn ich überlebe.

Samstag, 4. Februar 2017

Jetzt macht die Olle auch noch Mode?

Hallo. Frohes neues Jahr, hehe. Nachdem letztes Jahr eher durchwachsen war, hatte ich mir fest vorgenommen, 2017 mehr zu schreiben. Wie ihr merkt, fängt es schon sehr gut an. Ich habe aber natürlich - wie immer - eine super Ausrede. Ich bin jetzt im letzten Schuljahr, das Abi steht kurz bevor, das erste Halbjahr ist schon geschafft (und nur weil die Klausurenphase vorbei ist, kann ich jetzt auch endlich diesen Blogpost für euch schreiben). Mit dem Ende der Schulzeit ist die wohl beliebteste Frage an uns Abiturienten (...enten. Quack. Haha. Finde wohl wieder nur ich witzig.): Was hast du nach dem Abi vor? Was willst du nach dem Abi machen? Ich habe das Glück, dass ich das schon ziemlich genau weiß. (Ein großer Teil weiß es aber noch nicht. Ich wäre also vorsichtig, diese Frage zu stellen. Man riskiert eventuell Todesblicke. Oder ein Messer im Bauch. Man weiß ja nie.) Wie ihr vielleicht schon wisst, ist mein Berufswunsch schon seit einigen Jahren Journalistin. In welche Richtung ich genau gehen will, war mir aber lange nicht klar. Erst vor ca. einem Jahr ist mir dann das eigentlich logische eingefallen. Um das zu verstehen: Ein paar Jahre zurück in Mery-time. Ich habe mich schon immer sehr gerne mit Mode beschäftigt, wahrscheinlich auch bedingt durch meine Mutter (hallo Mama!), die gelernte Schneiderin ist und heute noch mit Mode arbeitet. Als Kind dachte ich natürlich bei Jobs, die mit Mode zu tun haben, nur an das offensichtliche: entweder Designer oder Model. Model kam nicht infrage, deswegen hieß mein Berufswunsch kurzerhand Modedesignerin. Mir wurde sogar eine Nähmaschine geschenkt und Bücher, ich habe fleißig Skizzen gemacht. Bald merkte ich aber: Das ist nicht mein Ding. Und habe Mode somit als Hobby degradiert. Irgendwie kam ich dann schließlich auf Journalismus, mein Blog entstand, ich habe ein Praktikum in einer Redaktion gemacht, und ich war mir sehr sicher, das Richtige für mich gefunden zu haben Nun wurde ich aber eben mit der Frage konfrontiert, über was ich schreiben möchte. Sport? Haha. Kultur? Schon eher (mein Praktikum war auch in der Kulturredaktion). Aber vollkommen glücklich wollte mich das nicht machen. Mich beschlich wieder das Gefühl, noch nicht ganz angekommen zu sein. Über Umwege ( genauer werde ich darauf noch nicht eingehen) traf mich dann der Geistesblitz. Why not Mode + Journalismus? Modejournalismus! Halleluja! *Engelschor* *Vogelzwitschern*



 Ich bin gerade fleißig dabei, diesem Ziel näher zu kommen, und erst wenn ich konkrete und sichere Pläne habe, werde ich euch das näher erklären - ich will nichts ankündigen, wenn ich noch nicht ganz sicher bin (ich weiß, das klingt kaum vage). Ich habe auf meinem Blog eigentlich schon lange meine Gedanken und ein Stück weit auch meinen Alltag mit euch geteilt, aber Mode, das war nie ein Thema (okay, vielleicht in den ersten Monaten. Diese Posts wurden gelöscht, und das ist gut so. Erinnert mich nicht daran. Ich war zwölf und in meiner awkward-Phase!), obwohl sie eigentlich eine wichtige Rolle in meinem Leben spielt (dramatisch). Das wird sich wohl ändern. Das kann euch jetzt freuen oder erzittern lassen, ganz ehrlich, ich weiß selbst noch nicht, wie ich es finde, ich bin ehrlich ein bisschen nervös. Aber ich habe entschieden, euch auf meine Reise in die Modewelt mitzunehmen (ich finde diesen Satz gerade selbst sehr cheesy, sorry) und meinen persönlichen Stil ein bisschen mit euch zu teilen, Wenn ihr euch da irgendwas konkretes wünscht, lasst mich das gerne wissen, Ansonsten gibt es aber natürlich auch weiterhin eine geballte Ladung meiner Gedanken in Schriftform für euch (sobald ich überhaupt mal zum Bloggen komme). In diesem Sinne, xoxo chocigirl!